Mafia Island, Tansania
Ist das wahr, was wir sehen? So gesunde Korallen, so viele Fische?
«Polepole» sagt unser Tauchguide Rassam, was so viel heisst wie «immer mit der Ruhe»
Die Azoren gelten längst als das ultimative Ziel für anspruchsvolle Taucher und Grossfisch-Fans. Statt ruhiger, bunter Korallengärten wartet hier das pure, wilde Abenteuer. Wir – meine Arbeitskollegin Tanja und ich – dürfen eine exklusive Gruppenreise (Diving with Experts) in die rauen Gewässer des Archipels begleiten. Mit an Bord: die Meeresbiologin Dr. Ornella Weideli, die unsere Tour mit ihrem Fachwissen bereicherte. Unser Ziel war es, die spektakulären Tauchspots rund um die Insel Faial zu erkunden und einen tiefen Einblick in die Meeresforschung vor Ort zu gewinnen. Was wir unter und über der Wasseroberfläche erlebten, sprengte alle Erwartungen.
Auge in Auge mit den Bewohnern des tiefen Blaus
Tauchen auf den Azoren fordert Flexibilität und eine gewisse Seefestigkeit. Unsere Ausfahrten auf den offenen Atlantik dauerten oft mehrere Stunden und verlangten uns bei ordentlichem Wellengang einiges ab. Doch der Aufwand lohnt sich für jede Sekunde unter Wasser. Am bekannten Tauchplatz Condor Bank sicherten wir uns an den Leinen und es dauerte nicht lange, bis zwei majestätische Blauhaie aus der Tiefe auftauchten. Während wir im blauen Nichts hingen, zogen die eleganten Tiere immer wieder an uns vorbei und liessen sich in aller Ruhe beobachten. Ein ebenso unvergessliches Highlight bot die Ausfahrt zur weltberühmten Princess Alice Bank: Mit festem Halt an den langen Leinen in der Strömung liessen wir das tiefenentspannte Kreisen der eleganten Mobulas (Teufelsrochen) aus nächster Nähe auf uns wirken. Solche pelagischen Begegnungen fernab der Küste gehören zum Spektakulärsten, was die Unterwasserwelt zu bieten hat.
Die Kinderstube der Hammerhaie
Neben den bekannten Grossfisch-Spots bot uns die Reise einen exklusiven, noch weitgehend unbekannten Einblick in die Meeresbiologie. Direkt vor Horta befindet sich eine sogenannte "Shark Nursery" – eine Kinderstube für Hammerhaie. Das Gebiet ist aktuell leider noch kein offizieller Schutzraum. In Zusammenarbeit mit dem Meeresbiologen Rob, der hier an der Universität Horta forscht, erfuhren wir jedoch, dass sein grösstes Ziel genau darin besteht: dieses Areal unter Schutz zu stellen. Für uns ergab sich die seltene Gelegenheit, mit den extrem scheuen Jungtieren zu schnorcheln. Dabei handelt es sich nicht um winzige Babys – die ganz kleinen Haie halten sich aus Sicherheitsgründen geschützt unten am Meeresgrund auf und sind für uns nicht zu sehen. An der Oberfläche begegneten wir stattdessen den etwas grösseren Jungtieren, sozusagen den "Teenies". Unter strengsten Verhaltensregeln und durch fast lautloses ins-Wasser-Gleiten näherten sich uns diese faszinierend nah, während ihr Verhalten zu Forschungszwecken mit einer Drohne dokumentiert wurde. Ein Erlebnis, das eindrucksvoll aufzeigte: Wenn die Hammerhaie in Zukunft keinen sicheren Ort mehr haben, um gross zu werden, wird es sie bald nicht mehr geben.
Wale, Delfine und maritime Geschichte
Doch nicht nur tief unter der Wasseroberfläche faszinieren die Azoren. Die Meerenge zwischen Faial und Pico ist ein absoluter Hotspot für Wale und Delfine. Auf dem Wasser verriet uns schon aus der Ferne die charakteristische Wasserfontäne beim Ausatmen die Anwesenheit von eher scheuen Pottwalen, die schnell wieder in die Tiefe abtauchten. Die verspielten Grossen Tümmler hingegen liessen sich wunderbar aus nächster Nähe direkt vom Boot aus beobachten.
Der Kontrast zwischen dem heutigen gelebten Meeresschutz und der harten Vergangenheit der Inseln zeigte sich beim Besuch des lokalen Walfangmuseums. Es ist ein makaberes, aber eindrückliches Zeugnis einer Zeit, in der die Jagd auf die riesigen Meeressäuger – vor allem wegen des Öls – den Lebensunterhalt der Einheimischen sicherte. Abgerundet wurden unsere abenteuerlichen Tage in Horta mit Besuchen legendärer Treffpunkte wie dem "Peter Café Sport", dessen Wände als Andenken lückenlos mit den Flaggen unzähliger Segelcrews tapeziert sind.
Vulkankrater und eine faszinierende Pflanzenwelt
Ein ganztägiger Ausflug über Faial bewies schliesslich, dass auch das Festland spektakulär ist. Von windumtosten Vulkankratern über beeindruckende Klippenspaziergänge durch sandige Vulkanasche bot die Insel eine dramatische Kulisse. Auch die vielfältige Flora fasziniert: Viele der Pflanzen, die heute das Landschaftsbild der Azoren so wunderschön prägen – allen voran die bekannten Hortensien – sind eigentlich invasive Arten aus der ganzen Welt. Doch genau dieser bunte Mix macht die Azorenlandschaft über Wasser so einzigartig.
Diese rohe Naturgewalt bestimmt auch die Reiseplanung: Das launische Wetter macht nicht nur das Tauchprogramm kurzfristig flexibel, sondern erfordert auch bei den Flügen grosszügige Zeitpuffer. Unser ausgedehnter Zwischenstopp in Lissabon erwies sich als goldrichtige Entscheidung, um dem Stress durch witterungsbedingte Flugverspätungen zu entgehen.
Am Ende bleiben uns Erinnerungen an strömungsreiche Tauchgänge, den Duft des Atlantiks und Begegnungen, die tief berühren. Die Azoren verlangen einem zwar einiges ab, belohnen dafür aber mit unverfälschten Naturerlebnissen, die jede raue Bootsfahrt sofort vergessen machen. Es war ein unvergesslicher "Once in a Lifetime Trip", der beweist, warum dieser wilde Archipel auf die Bucketlist jedes passionierten Tauchers gehört.
Ist das wahr, was wir sehen? So gesunde Korallen, so viele Fische?
«Polepole» sagt unser Tauchguide Rassam, was so viel heisst wie «immer mit der Ruhe»
Ich tauche langsam ab. Das Licht von der Oberfläche wird schwächer, vor mir zeichnet sich die dunkle Felswand ab. Je weiter ich hinunterkomme, desto mehr öffnet sich die Landschaft. Dann sehe ich den Eingang zur „Cathedral“.
Ich schwimme hinein und plötzlich verändert sich alles.
Walhai – Walhai! Hektik bricht aus, breites Grinsen im Gesicht und Sprung ins Wasser!
Was für ein anmutiges Tier mir seelenruhig und majestätisch entgegen schwimmt, ich bin restlos glücklich.
Manche Reisen ziehen einen schon nach wenigen Tagen völlig in ihren Bann. Genau so ging es mir auf meiner Studienreise durch Sri Lanka. Die Insel hat mich mit ihrer Vielfalt, den herzlichen Menschen, den wunderschönen Landschaften und dem unglaublich leckeren Essen sofort begeistert.
Ich tauche ab – und schon nach wenigen Sekunden weiss ich nicht mehr, wohin ich zuerst schauen soll.
Direkt neben mir jagt ein verspielter Seelöwe mit unglaublicher Geschwindigkeit durch einen riesigen Schwarm Fische. Das Wasser um mich herum wirkt plötzlich lebendig – überall Bewegung, überall Leben. Während ich noch fasziniert diesem Schauspiel folge, gleitet ganz ruhig ein Mobula an mir vorbei, elegant und scheinbar völlig unbeeindruckt von all dem Trubel.
In meiner kindlichen Fantasie war dieser Fels im Pazifik immer dieser Fels im Pazifik immer der "Real Deal". Malpelo Island, du karger Fels, wie du da aus der Tiefe aus dem Wasser ragst - es wird wirkllich Zeit, dass wir uns treffen.
Saba und Statia, zwei Nachbarinseln, die sich so nah stehen und doch so unterschiedlich sind. Die Kombination dieser zwei niederländischen Inseln bieten eine einzigartige Tauchreise. Zweifellos erlebt man hier einige der schönsten Tauchgänge der Karibik.
Ich steige aus dem Taxi und betrete die Strassen von Jeddah. Schon beim ersten Schritt spüre ich das Pulsieren der Stadt. Der Duft von Meer und Gewürzen liegt in der Luft, vermischt mit der Geschichte, die jede Ecke durchdringt.
Der Flug mit der Saudi Airlines von Genf war angenehm, ruhig und komfortabel – ein perfekter Einstieg in eine Reise, die mich tief berühren sollte.
Schon beim Anflug ahnte ich, dass diese Reise anders werden würde. Unser kleiner Propellerflieger kämpfte sich durch Nebel und Regen in Richtung Busuanga Island – einer Insel, die so unberührt wirkt, dass man glaubt, gleich in „Jurassic Park“ zu landen.
BOOBIES! TORTUGAS! Vamos!!!!! Schallt es über Deck und durch das gesamte Schiff. Es ist 6.15 Uhr am Morgen und der Tauchtag ist bereits voll im Gang. Ich habe ein sehr müdes Lächeln auf dem Gesicht, atme tief durch und los geht’s. Aber was haben die Tölpel und Schildkröten damit zu tun? Starten wir doch einfach am Anfang.
Das Meer ist spiegelglatt. Unser Ziel der Tauchplatz Erg Monika. Nach nur kurzer Fahrt mit dem Speedboot sehen wir an der Wasseroberfläche eine Flosse.
Sofort stoppen wir und sehen einen 5 Meter langen Walhai unter unserem Boot durchschwimmen. Was für ein Start in den Tag.
Absolute Stille. Stille, wie ich sie noch nie gehört habe. Das war das Überraschendste, was ich in Gulen vorgefunden habe, neben einer extrem schönen Landschaft und unglaublich abwechslungsreichen Tauchgängen. Aber der Reihe nach.
Da bin ich nun, beim Wrack der RMS Rhone. Einem riesigen Luxus Segler für etwa 300 Passagiere, welcher wie auch die Titanic als unsinkbar galt.
Diese spannende Studienreise führte Mireille und mich an drei Destinationen, die zwar nahe beieinander liegen, aber verschiedener nicht sein könnten.
Es ist Nacht, das Meer glitzert und der Strand ist in sanftes Mondlicht getaucht. „Hierher kommen jede Nacht 20 Schildkröten zur Eiablage. Mindestens.“
„ Alors vous verrez, ça n’est pas profond, mais c’est un magnifique jardin de coraux ! »
« Il y avait tellement de poisson, vraiment, je t’ai plus retrouvé pour un moment ! »
Ich tauche in Baixa do Ambrósio an der Leine auf und bin immer noch hin und weg von diesem 70-minütigen Tauchgang mit den Mobulas. Kaum zurück im Zodiac umkreisen uns zirka 20 Mobulas und es ist spektakulär, wie sie sich in unserer Umgebung wohlfühlen. Das ist mein Gänsehaut Moment.
Eine Tauchreise nach Irland. Ein Projekt, das seit Jahren hoch oben auf meiner Wunschliste stand.
„Kennst du Curacao?“ – „Na klar, das ist doch dieser blaue Likör aus den Cocktails!“
Weisse Sandstrände, türkisfarbenes Meer, Temperaturen zum Dahinschmelzen und eine Portion holländischer Charme prägen diese Karibikinsel.
Dieses Ereignis gehört definitiv in die Kategorie «once in a lifetime».
Ein paar Tage nach Vollmond findet in der Karibik ein Unterwasserphänomen statt.
Endlich geht es los nach Alor und danach nach Komodo.
Ich habe mich schon ewig auf diese Reise gefreut, vor allem, weil ich nunmehr fast ein Jahr nicht mehr in meinem Lieblingsreiseland Indonesien war und Alor als eine der Topdestinationen zum Tauchen gilt, die ich persönlich noch nicht kenne.
«Ich habe die Traum-Studienreise für Dich!» sagte sie mir, auf einmal und aus dem Nichts.
«In die Karibik? Cayman Islands? Was? Ah, Hum… J… Jaa… klar kann ich!» Wer würde schon nein sagen?
Als wir als Familie über ein Reiseziel für den Herbst 2023 nachdachten, kam uns sofort Ägypten in den Sinn. Meine Töchter antworteten: "Aber Papa, wir waren doch letztes Jahr schon in Ägypten". Schon wahr.
Als Patrik mir vorschlug, in St. Helena tauchen zu gehen, musste ich erst einmal schauen, wo die Insel überhaupt liegt!
Mit Martina rund um Sizilien
Sonne, Meer, guter Wein, gutes Essen, tolle Landschaft
Wir sind noch nicht lange unter Wasser und es passiert nichts, aber ich weiss, es bleibt nicht so. Sehr schnell sehe ich etwas wie eine Wolke.
Wasss, du warst noch nie in Ägypten, riefen alle entsetzt aus!
Eine unvergessliche Nord Wrack Tiran Tour mit der Ocean Window
Die Aufregung vor der Reise war gross, da es sich um meine erste Tauchsafari handelte und ich nicht wusste was genau mich erwartete.
Bei der Fitness geht es nicht nur darum, gut auszusehen, sondern auch darum, besser, sicherer und mit mehr Selbstvertrauen zu tauchen. In diesem Blog werden wir 9 wichtige Erkenntnisse darüber gewinnen, wie die Verbesserung deiner Fitness deine Zeit unter Wasser revolutionieren kann - von verbesserter Sicherheit bis hin zur Maximierung der Freude an jedem Tauchgang.