Mitten ins Abenteuer: Meine erste Tauchsafari im Roten Meer
Die Nacht war kurz, das Meer unruhig, das Boot in Bewegung.
Trotzdem fühle ich mich genau am richtigen Ort.
Spontan auf Tauchsafari? Ja, unbedingt.
Auf der Red Sea Explorer!
Unzählige Geschichten habe ich gehört und mich gefragt, ob es wirklich so gut sein kann, wie alle behaupten. Dieser Fels mitten im Pazifik, vor der Küste Kolumbiens, 500 km vom Hafen Buenaventura entfernt, 32–36 Stunden reine Fahrzeit mit dem Boot (wenn es gut läuft 😊).
Ich habe mich bewusst für die Trockenzeit von Januar bis April/Mai entschieden, da man hier die beste Chance auf grosse Hammerhaischulen hat, selbst im Flachwasser, sowie auf den Ferox-Hai (Kleinzahn-Sandtigerhai). Dieser ist sonst nur in grossen Tiefen anzutreffen und für Taucher kaum erreichbar – und alles andere als «klein» ist.
Aber Achtung: Wer sich für diese Jahreszeit entscheidet, muss sich auch der Herausforderungen bewusst sein. Stärkerer Wind und Wellengang, nährstoffreiche Kaltwasserströmungen mit eingeschränkten Sichtverhältnissen und vor allem starke Temperaturunterschiede – von 26 Grad an der Oberfläche bis zu 16 Grad im Bereich von 35–40 m – sowie kräftige Strömungen gehören hier dazu.
Kein Ort und keine Jahreszeit für Anfänger.
Die Nationalparkbehörde von Malpelo schreibt für die Erteilung der Tauchgenehmigung mindestens 50 Tauchgänge sowie eine Advanced-Zertifikation obligatorisch vor. Realistisch würde ich zu dieser Jahreszeit eher mindestens 200 Tauchgänge, mindestens Advanced-Zertifikation sowie Erfahrung im Kaltwassertauchen mit Sprungschichten, Strömungstauchen, negativem Abtauchen und genereller Hochsee-Taucherfahrung als den Umständen angemessen erachten, um alles wirklich geniessen zu können und sich dabei sicher zu fühlen.
Ein bisschen «freundlicher» geht es in der Regenzeit von Mai bis Dezember zu. Dann gibt es deutlich wärmeres Wasser (um die 26 Grad), weniger Wind und Wellen, bessere Sichtverhältnisse und eine grössere Chance auf Walhaie, Mantas und Seidenhaie.
Alle anderen Haiarten wie Galápagoshaie oder Tigerhaie kommen zu allen Jahreszeiten vor.
Generell gilt jedoch: Auf Malpelo kann immer und zu jeder Jahreszeit alles vorbeikommen 😊
Alles liegt schon bereit
Ab auf’s Zodiac, kurz noch einmal alles überprüft, Rolle rückwärts – und schon befinde ich mich mitten im Blauwasser in einer großen Hammerhaischule. Auf dem Weg zurück zur Insel zieht dann in aller Ruhe noch eine große Schule Adlerrochen an mir vorbei. Und als ob das für einen Tauchgang noch nicht genug wäre, darf ich am Ende auch noch vier große Galápagoshaie an einer Putzerstation in drei Metern Wassertiefe bestaunen.
Zuerst dachte ich, wir hätten beim ersten Tauchgang einfach nur Glück gehabt – aber weit gefehlt. Genau so ging es dann die ganze Woche weiter. Einfach irre. Ich hatte auf Malpelo keinen einzigen Tauchgang ohne Hammerhaie und Adlerrochen. Je nach Tauchplatz kamen dann noch Seidenhaie, Tigerhaie, Weißspitzenhaie, Marlins, riesige Makrelenschulen, ab und zu ein Manta und als absolutes Highlight sogar bis zu vier gleichzeitig zu sehenden Ferox-Haien (Kleinzahn-Sandtigerhai, bis zu fünf Meter groß) dazu. Ich wusste manchmal gar nicht, wo ich zuerst hinschauen sollte.
Nach insgesamt sieben phänomenalen Tauchtagen wurden uns am letzten Tag wider Erwarten doch noch einmal drei Tauchgänge angeboten (normalerweise sind es am letzten Tag „nur“ zwei). Beim ersten durften wir den Ferox-Haien noch einmal Tschüss sagen, der zweite war dann ein 105-minütiger Tauchgang auf drei Meter Wassertiefe mit glasklarer Sicht und 26 Grad Wassertemperatur – „non stop“ Hammerhaie und Adlerrochen in allen Größen gucken. Den dritten habe ich dann in der festen Überzeugung, dass es nicht mehr besser werden kann, ausgelassen!
Fazit:
Für mich ist Malpelo weltweit der «heilige Gral» des Grossfischtauchens und jede Anstrengung wert.
Ich wüsste nicht was noch besser sein könnte.
Und da momentan auch immer nur ein Tauchschiff zur selben Zeit im Nationalpark zugelassen ist, hat man im Grunde jeden Platz für sich allein. Wo gibt es das sonst noch auf der Welt?
Copyright Video © Reto Müller Dive
Die Nacht war kurz, das Meer unruhig, das Boot in Bewegung.
Trotzdem fühle ich mich genau am richtigen Ort.
Spontan auf Tauchsafari? Ja, unbedingt.
Auf der Red Sea Explorer!
Ich tauche ab – und schon nach wenigen Sekunden weiss ich nicht mehr, wohin ich zuerst schauen soll.
Direkt neben mir jagt ein verspielter Seelöwe mit unglaublicher Geschwindigkeit durch einen riesigen Schwarm Fische. Das Wasser um mich herum wirkt plötzlich lebendig – überall Bewegung, überall Leben. Während ich noch fasziniert diesem Schauspiel folge, gleitet ganz ruhig ein Mobula an mir vorbei, elegant und scheinbar völlig unbeeindruckt von all dem Trubel.
Saba und Statia, zwei Nachbarinseln, die sich so nah stehen und doch so unterschiedlich sind. Die Kombination dieser zwei niederländischen Inseln bieten eine einzigartige Tauchreise. Zweifellos erlebt man hier einige der schönsten Tauchgänge der Karibik.
Ich steige aus dem Taxi und betrete die Strassen von Jeddah. Schon beim ersten Schritt spüre ich das Pulsieren der Stadt. Der Duft von Meer und Gewürzen liegt in der Luft, vermischt mit der Geschichte, die jede Ecke durchdringt.
Der Flug mit der Saudi Airlines von Genf war angenehm, ruhig und komfortabel – ein perfekter Einstieg in eine Reise, die mich tief berühren sollte.
Schon beim Anflug ahnte ich, dass diese Reise anders werden würde. Unser kleiner Propellerflieger kämpfte sich durch Nebel und Regen in Richtung Busuanga Island – einer Insel, die so unberührt wirkt, dass man glaubt, gleich in „Jurassic Park“ zu landen.
BOOBIES! TORTUGAS! Vamos!!!!! Schallt es über Deck und durch das gesamte Schiff. Es ist 6.15 Uhr am Morgen und der Tauchtag ist bereits voll im Gang. Ich habe ein sehr müdes Lächeln auf dem Gesicht, atme tief durch und los geht’s. Aber was haben die Tölpel und Schildkröten damit zu tun? Starten wir doch einfach am Anfang.
Das Meer ist spiegelglatt. Unser Ziel der Tauchplatz Erg Monika. Nach nur kurzer Fahrt mit dem Speedboot sehen wir an der Wasseroberfläche eine Flosse.
Sofort stoppen wir und sehen einen 5 Meter langen Walhai unter unserem Boot durchschwimmen. Was für ein Start in den Tag.
Manchmal findet man die schönsten Orte dort, wo man sie am wenigsten erwartet. Mafia Island war für mich genau so ein Ort, ruhig, authentisch und voller natürlicher Schönheit.
Ich hatte zuvor als Tauchlehrerin auf Sansibar gearbeitet und war dort schon begeistert von der Unterwasserwelt. Aber Mafia? Das war nochmal ein ganz anderes Level, vielfältiger, ursprünglicher und so viel ruhiger. Es fühlte sich an wie ein Sprung in eine andere Welt, unter Wasser genauso wie an Land.
Absolute Stille. Stille, wie ich sie noch nie gehört habe. Das war das Überraschendste, was ich in Gulen vorgefunden habe, neben einer extrem schönen Landschaft und unglaublich abwechslungsreichen Tauchgängen. Aber der Reihe nach.
Das erste Gefühl, als ich in Raja Ampat ankam, war überwältigend: „Jetzt bin ich angekommen. Hier könnte ich ewig bleiben.“
Da bin ich nun, beim Wrack der RMS Rhone. Einem riesigen Luxus Segler für etwa 300 Passagiere, welcher wie auch die Titanic als unsinkbar galt.
Diese spannende Studienreise führte Mireille und mich an drei Destinationen, die zwar nahe beieinander liegen, aber verschiedener nicht sein könnten.
Es ist Nacht, das Meer glitzert und der Strand ist in sanftes Mondlicht getaucht. „Hierher kommen jede Nacht 20 Schildkröten zur Eiablage. Mindestens.“
„ Alors vous verrez, ça n’est pas profond, mais c’est un magnifique jardin de coraux ! »
« Il y avait tellement de poisson, vraiment, je t’ai plus retrouvé pour un moment ! »
Ich tauche in Baixa do Ambrósio an der Leine auf und bin immer noch hin und weg von diesem 70-minütigen Tauchgang mit den Mobulas. Kaum zurück im Zodiac umkreisen uns zirka 20 Mobulas und es ist spektakulär, wie sie sich in unserer Umgebung wohlfühlen. Das ist mein Gänsehaut Moment.
Bei der Fitness geht es nicht nur darum, gut auszusehen, sondern auch darum, besser, sicherer und mit mehr Selbstvertrauen zu tauchen. In diesem Blog werden wir 9 wichtige Erkenntnisse darüber gewinnen, wie die Verbesserung deiner Fitness deine Zeit unter Wasser revolutionieren kann - von verbesserter Sicherheit bis hin zur Maximierung der Freude an jedem Tauchgang.
Eine Tauchreise nach Irland. Ein Projekt, das seit Jahren hoch oben auf meiner Wunschliste stand.
„Kennst du Curacao?“ – „Na klar, das ist doch dieser blaue Likör aus den Cocktails!“
Weisse Sandstrände, türkisfarbenes Meer, Temperaturen zum Dahinschmelzen und eine Portion holländischer Charme prägen diese Karibikinsel.
Saudi-Arabien ist ein Land, das sich langsam dem Tourismus öffnet. Mich hat es interessiert, ob ich hier als Frau unbehelligt reisen kann. Die Antwort gleich vorneweg: absolut problemlos!
Dieses Ereignis gehört definitiv in die Kategorie «once in a lifetime».
Ein paar Tage nach Vollmond findet in der Karibik ein Unterwasserphänomen statt.
Wir sind noch nicht lange unter Wasser und es passiert nichts, aber ich weiss, es bleibt nicht so. Sehr schnell sehe ich etwas wie eine Wolke.
Die nächste Fahrt mit dem Zodiac der Küste entlang. Ich rutsche hin und her. Die Wellen klatschen mir ins Gesicht. In diesem Moment frage ich mich schon, was zum Henker mache ich hier?
Endlich geht es los nach Alor und danach nach Komodo.
Ich habe mich schon ewig auf diese Reise gefreut, vor allem, weil ich nunmehr fast ein Jahr nicht mehr in meinem Lieblingsreiseland Indonesien war und Alor als eine der Topdestinationen zum Tauchen gilt, die ich persönlich noch nicht kenne.
«Ich habe die Traum-Studienreise für Dich!» sagte sie mir, auf einmal und aus dem Nichts.
«In die Karibik? Cayman Islands? Was? Ah, Hum… J… Jaa… klar kann ich!» Wer würde schon nein sagen?
Als wir als Familie über ein Reiseziel für den Herbst 2023 nachdachten, kam uns sofort Ägypten in den Sinn. Meine Töchter antworteten: "Aber Papa, wir waren doch letztes Jahr schon in Ägypten". Schon wahr.
Wenn es um die Wahl eines Tauchurlaubs für die Familie geht, ist es nicht immer einfach, die Wünsche aller zu erfüllen.
Mit Martina rund um Sizilien
Sonne, Meer, guter Wein, gutes Essen, tolle Landschaft
Als Patrik mir vorschlug, in St. Helena tauchen zu gehen, musste ich erst einmal schauen, wo die Insel überhaupt liegt!
Im Juli 2020 organisierte ich trotz COVID eine kleine Tauchwoche mit meiner Familie und Freunden in Marettimo.
Wasss, du warst noch nie in Ägypten, riefen alle entsetzt aus!
Eine unvergessliche Nord Wrack Tiran Tour mit der Ocean Window
Die Aufregung vor der Reise war gross, da es sich um meine erste Tauchsafari handelte und ich nicht wusste was genau mich erwartete.
Interview mit Daniel Schmid, PADI Course Director, Geschäftsführer TSK Bern und Mitinhaber bei TSK Bern und TSK Zürich.
Ein ironisches Feedback über eine Tauchreise nach Papua Neuguinea (PNG) - zum Schmunzeln