Das Überseegebiet Frankreichs umfasst mehr als 100 Inseln, verteilt auf fünf Archipele: die Gesellschaftsinseln, die Tuamotu-Atolle, die Marquesas, die Austral-Inseln und die Gambier-Inseln. Besonders die Tuamotu-Atolle zählen zu den besten Tauchrevieren der Erde. Die Lagunen sind riesig, die Riffe intakt, und die Strömungen bringen nährstoffreiches Wasser aus dem offenen Ozean – eine perfekte Grundlage für eine aussergewöhnlich artenreiche Unterwasserwelt.
Taucher erwartet ganzjährig warmes, klares Wasser mit Sichtweiten von oft über 30 Metern. Die Tauchplätze sind geprägt von steil abfallenden Aussenriffen, Korallenblöcken, Höhlen, Überhängen und spektakulären Riffdurchbrüchen. Diese verbinden die Lagunen mit dem offenen Meer und bieten eindrucksvolle Drift-Tauchgänge.
Französisch-Polynesien ist weltberühmt für seine Haipopulationen. Grauhaie, Schwarzspitzen- und Weissspitzenriffhaie gehören fast zu jedem Tauchgang. In bestimmten Regionen kommen zudem Silberspitzenhaie, Hammerhaie und vereinzelt Tigerhaie hinzu. Auch Adlerrochen, Mantarochen, Schildkröten, Barrakudas, Thunfische und riesige Fischschwärme sind regelmässig zu sehen. In der Saison von Juli bis Oktober lassen sich zudem Buckelwale an der Oberfläche beobachten.
Getaucht wird sowohl vom Boot als auch direkt vom Resort aus. Einige Inseln verfügen über schöne Hausriffe, die sich ideal für entspannte Tauchgänge oder Nachttauchgänge eignen. Wer möglichst viele unterschiedliche Tauchgebiete erleben möchte, kombiniert mehrere Inseln oder entscheidet sich für eine Tauchsafari, insbesondere in den abgelegenen Tuamotu-Atollen. Erfahrung im Strömungstauchen ist dabei von Vorteil, da viele der besten Tauchplätze in den Pässen liegen.
Mehr Informationen zu einer Tauchreise nach Französisch-Polynesien erhältst du gerne bei uns.
Die besten Tauchplätze in Französisch-Polynesien
Französisch-Polynesien bietet eine Vielzahl weltbekannter Tauchspots, die sowohl durch ihre landschaftliche Schönheit als auch durch ihren Fischreichtum überzeugen.
Fakarava Nord- und Südpass (Tuamotu-Atolle)
Das UNESCO-Biosphärenreservat ist berühmt für seine aussergewöhnlich hohe Dichte an Grauhaien. Besonders der Südpass gilt als einer der spektakulärsten Haitauchplätze der Welt. Starke Strömungen, riesige Fischschwärme und dramatische Lichtstimmungen machen jeden Tauchgang einzigartig.
Rangiroa – Tiputa Pass (Tuamotu-Atolle)
Einer der bekanntesten Tauchplätze Polynesiens. Delfine begleiten Taucher hier nicht selten, dazu kommen Haie, Adlerrochen, Barrakudas und Thunfische. Die Drift-Tauchgänge durch den Pass sind abwechslungsreich und eindrucksvoll.
Tikehau (Tuamotu-Atolle)
Tikehau überzeugt durch farbenprächtige Riffe, grosse Schwärme von Rifffischen und hervorragende Sicht. Die Strömungen sind hier meist moderat, was den Spot auch für weniger erfahrene Taucher attraktiv macht.
Moorea (Gesellschaftsinseln)
Moorea bietet abwechslungsreiche Tauchplätze mit Schildkröten, Zitronenhaien, Riffhaien und schönen Korallengärten. Die Bedingungen sind oft ruhig, ideal für Einsteiger und Genuss-Taucher.
Tahiti – Vallée Blanche
Ein aussergewöhnlicher Tauchplatz mit sandigem Untergrund und Korallenblöcken, bekannt für grosse Ansammlungen von Adlerrochen. Besonders in den frühen Morgenstunden ein echtes Highlight.
Austral-Inseln – Rurutu & Tubuai
Abgelegene und kaum betauchte Tauchplätze mit steil abfallenden Riffen und vulkanischem Untergrund. Ruhige, ursprüngliche Unterwasserlandschaften mit guter Fischdichte und gelegentlichen Grossfischbegegnungen. Aufgrund der begrenzten Infrastruktur nur für erfahrene Taucher geeignet.
FAQ – Häufige Fragen rund ums Tauchen in Französisch-Polynesien
Brauche ich ein Tauchbrevet?
Ja, für reguläre Tauchgänge ist ein international anerkanntes Brevet (PADI, SSI, CMAS) erforderlich. Anfänger können Schnuppertauchgänge oder komplette Kurse vor Ort absolvieren.
Wann ist die beste Reisezeit zum Tauchen?
Tauchen ist ganzjährig möglich. Die Monate von April bis November gelten als besonders angenehm mit etwas kühleren Temperaturen und sehr guten Sichtweiten.
Welche Wassertemperaturen erwarten mich?
Die Temperaturen liegen zwischen etwa 26 und 29 Grad Celsius. Ein 3-mm-Nassanzug reicht meist aus, kälteempfindliche Taucher wählen 5 mm.
Wie tief darf man tauchen?
Die maximale Tiefe für Sporttaucher beträgt 30 Meter. Die meisten Tauchgänge finden zwischen 10 und 25 Metern statt.
Gibt es starke Strömungen?
Ja, vor allem in den Pässen der Tuamotu-Atolle. Diese sorgen für den Fischreichtum, erfordern aber Erfahrung. Ruhigere Tauchplätze gibt es in Lagunen und an geschützten Riffen.
Ist Tauchen auch für Anfänger geeignet?
Ja, insbesondere auf Moorea, Tahiti oder Tikehau. Für anspruchsvolle Drift-Tauchgänge solltest du Erfahrung mitbringen.
Wie kann ich umweltbewusst tauchen?
Korallen und Tiere nicht berühren, Abstand halten und riffverträgliche Sonnencreme verwenden. Nachhaltiger Tourismus wird in Französisch-Polynesien aktiv gefördert.
Welche Haiarten kann ich in Französisch-Polynesien sehen?
Zu den häufigsten Arten zählen Grauhaie, Schwarzspitzen- und Weissspitzenriffhaie. In den Tuamotu-Atollen werden zudem regelmässig Silberspitzenhaie gesichtet. Hammerhaie kommen saisonal vor, Tigerhaie sind seltener, aber möglich. Die Haie gelten als nicht aggressiv gegenüber Tauchern.
Gibt es Mantarochen in Französisch-Polynesien?
Ja, insbesondere rund um die Gesellschaftsinseln wie Bora Bora, Tahiti und Moorea können Mantarochen an Reinigungsstationen beobachtet werden. Sichtungen sind ganzjährig möglich, mit regionalen und saisonalen Schwankungen.
Kann man in Französisch-Polynesien Nachttauchgänge machen?
Ja, viele Tauchbasen bieten Nachttauchgänge an. Diese finden meist an geschützten Riffen oder Hausriffen statt und bieten Begegnungen mit jagenden Muränen, Krebsen, Oktopussen und schlafenden Fischen.
Wie ist die Sicht unter Wasser?
Die Sichtweiten sind hervorragend und liegen häufig zwischen 25 und 40 Metern. Besonders in den Tuamotu-Atollen sorgt der offene Ozean für klares Wasser.
Gibt es Hausriffe in Französisch-Polynesien?
Einige Resorts, vor allem auf Moorea, Bora Bora und Rangiroa, verfügen über gut zugängliche Hausriffe. Diese eignen sich ideal für entspannte Tauchgänge, Trainings oder Schnorcheln.
Ist eine Tauchsafari in Französisch-Polynesien sinnvoll?
Tauchsafaris sind besonders in den Tuamotu-Atollen empfehlenswert, da viele der besten Tauchplätze abgelegen liegen. Auf einer Safari lassen sich mehrere Atolle und unterschiedliche Pass-Tauchgänge kombinieren.
Wie anspruchsvoll sind die Tauchgänge insgesamt?
Das Niveau reicht von sehr einfach bis anspruchsvoll. Anfänger finden ruhige Lagunentauchgänge, während erfahrene Taucher in den Pässen spektakuläre Drift-Tauchgänge erleben können.
Bereit für deine Tauchreise nach Französisch-Polynesien?
Tauche ein in eine der ursprünglichsten Unterwasserwelten unseres Planeten. Ob entspannte Lagunentauchgänge oder actionreiche Drift-Tauchgänge mit Haien – Französisch-Polynesien bietet Tauchern Erlebnisse auf Weltklasse-Niveau. Unsere Reisespezialisten beraten dich gerne persönlich und stellen deine individuelle Tauchreise zusammen. Kontaktiere uns jetzt und beginne dein nächstes Tauchabenteuer in der Südsee.