Doch dann passiert etwas, das ich so schnell nicht vergessen werde.
Aus der blauen Tiefe tauchen plötzlich Schatten auf – zuerst nur einzelne, dann immer mehr. Eine ganze Schule von Hammerhai zieht gemächlich an uns vorbei. Ruhig, majestätisch und scheinbar endlos. Einer nach dem anderen gleitet durch das Wasser, so nah, dass ich ihre markanten Silhouetten klar erkennen kann.
Ich kann kaum glauben, was ich gerade erlebe. Der Moment fühlt sich fast surreal an.
Und das alles … bei meinem allerersten Tauchgang auf den Galápagos-Inseln.
Ein besserer Start in ein Tauchabenteuer ist kaum vorstellbar. 🌊🦈
Manche Reisen sind mehr als nur eine Destination auf der Landkarte. Sie sind Momente, die bleiben. Meine Studienreise nach Ecuador und auf die Galápagos-Inseln war genau so eine Erfahrung.
Eine Reise voller Kontraste: historische Städte in den Anden, wilde Natur im Pazifik und Begegnungen mit Tieren, die man sonst nur aus Dokumentationen kennt.
Schon nach den ersten Tagen wurde mir klar – Ecuador ist ein Land, das überrascht, berührt und begeistert.
Nach meinem Flug von Zürich mit Iberia landete ich in Quito – auf 2’850 Metern Höhe, mitten in den Anden. Bereits beim ersten Blick aus dem Flugzeugfenster war ich fasziniert von der Bergkulisse rund um die Stadt.
Die Luft ist hier klar, die Landschaft dramatisch und die Atmosphäre einzigartig.
Beim Spaziergang durch die Altstadt, die zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört, fühlte ich mich fast wie in eine andere Zeit versetzt. Prächtige Kirchen, koloniale Gebäude und kleine Plätze erzählen die Geschichte der Stadt. Besonders schön war es, einfach durch die engen Gassen zu schlendern, das Leben zu beobachten und die warme Atmosphäre aufzusaugen.
Quito ist für mich der perfekte Auftakt für eine Ecuador-Reise.
Der Moment, in dem man merkt: Die Galápagos sind anders
Der Flug mit LATAM Airlines brachte mich von Quito nach San Cristóbal, eine der Inseln des legendären Galápagos-Inseln.
Schon kurz nach der Landung spürt man: Hier gelten andere Regeln. Die Natur bestimmt den Rhythmus des Lebens.
Seelöwen liegen entspannt am Strand oder mitten auf den Gehwegen, Blaufusstölpel beobachten neugierig ihre Umgebung und Meeresleguane wärmen sich auf schwarzen Lavasteinen in der Sonne. Es fühlt sich fast surreal an, diese Tiere so nah und völlig selbstverständlich zu erleben.
Ein Tauchgang, den ich nie vergessen werde
Einer der emotionalsten Momente meiner Reise war das Tauchen am berühmten Kicker Rock.
Schon über Wasser ist dieser gewaltige Felsen beeindruckend – zwei steile Klippen, die dramatisch aus dem Pazifik ragen. Doch was sich unter der Oberfläche verbirgt, ist noch faszinierender.
Als wir ins Wasser glitten, eröffnete sich eine andere Welt. In der blauen Tiefe tauchten plötzlich Schatten auf – Hammerhaie. Nicht nur einer, sondern gleich mehrere, die ruhig und elegant an uns vorbeizogen. Dazu Mobulas, Adlerrochen und eine unglaubliche Vielfalt an Meeresleben.
In solchen Momenten wird einem bewusst, wie einzigartig und kostbar diese Unterwasserwelt ist.
Leben auf dem Meer – Tauchsafari auf der Galapagos Master
Ein ganz besonderes Erlebnis war meine Woche auf der Galapagos Master. Acht Tage lang lebten wir praktisch auf dem Meer und steuerten einige der spektakulärsten Tauchplätze der Galápagos-Inseln an.
Jeder Tag brachte neue Begegnungen: grosse Fischschwärme, beeindruckende Strömungstauchgänge und Momente, in denen man einfach nur staunen konnte.
Diese Tauchsafari hat mir einmal mehr gezeigt, warum die Galápagos-Inseln zu den faszinierendsten Tauchdestinationen der Welt gehören.
Zurück aufs Festland – neue Eindrücke
Nach intensiven Tagen auf den Inseln ging es mit LATAM Airlines zurück nach Guayaquil. Von dort führte mich meine Reise weiter entlang der Pazifikküste.
Mein nächster Halt: Puerto López – ein kleiner Küstenort mit entspannter Atmosphäre. Hier scheint das Leben ein wenig langsamer zu verlaufen. Fischerboote schaukeln im Hafen, die Sonne färbt den Himmel am Abend orange und man spürt sofort die Gelassenheit dieses Ortes.
Von Puerto López aus unternahm ich einen Ausflug zur Isla de la Plata.
Diese Insel wird oft als „kleines Galápagos“ bezeichnet – und schon nach kurzer Zeit versteht man warum. Blaufusstölpel, Fregattvögel und eine beeindruckende Natur machen diesen Ort zu einem echten Geheimtipp. Je nach Saison können hier sogar grosse Ansammlungen von Mantas und Buckelwale beobachtet werden.
Ein weiterer Moment, der mir gezeigt hat, wie reich und vielfältig die Natur Ecuadors ist.